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Pressespiegel: Tosca
Kàroly Szilàgyi, ein in Rumänien geborener Sänger , der in Bonn und in
Frankfurt am Main engagiert ist, gestaltete seine Rolle als renaissancehafter, blendend
aussehender Schurke. Ohne zu überzeichnen, mit selbstsicherer, schön timbrierter Stimme,
wurde die erpresserische Szene zwischen ihm und Tosca Gwynneth Jones zu einem spannend
knisternden Glanzstück. I.Z.
Kàroly Szilàgyi ist ein schwarzgründiger , recht von Herzen fieser
Scarpia.
Münchener Abendzeitung
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Der Scarpia Kàroly Szilàgyi`s gibt sich nicht als Brunnenvergifter nach
herkömmlicher veristischer Tradition , sondern ist ein Mann in den besten Jahren , der es
mit seiner maskulinen Attraktivität eigentlich nicht nötig hätte, sich eine Frau mit
derart abstoßenden Mitteln zu erpressen. Aber laut Libretto will er eben nur die eine,
die sich ihm verweigert, und da setzt Szilàgyi, nicht so sehr
macht-, aber doch prachtvoll bei Stimme, als Darsteller viel coolen Zynismus ein,
beobachtet zuletzt die sich beim Vissi d´arte am Boden seelisch schier
verblutende Tosca wie eine Schlange ihr Opfer.
Oper und Konzert
...lediglich dem hervorragenden Kàroly Szilàgyi als Polizeichef glückt eine
Charakterstudie .
Die Welt |
Den Scarpia zeichnete Kàroly Szilàgyis großer, farbenreicher Bariton mit den
Facetten lauernden Umgirrens und brutaler Selbstentlarvung aus. Orpheus
Kàroly Szilàgyi singt den Scarpia bei aller Kraft farbenreich , mit genau
geführtem, charaktervollen Bariton.
Opern Welt |
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